Brakeler Madrigalchor auf Chorreise in Sachsen-Anhalt

Brakel/HalberstadtHerrliches Frühlingswetter, blühende Bäume und beeindruckende Chorharmonien in tausendjährigen Mauern charakterisieren die Konzertreise des Madrigalchors aus Brakel über das Palmwochenende 2011.

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Unter der Leitung von Hans-Martin Froehling gastierte der Chor im Gästehaus der Huysburg bei Halberstadt und konzertierte in der dortigen Klosterkirche mit geistlichen Werken aus dem 15. Jahrhundert bis zur Jetztzeit. Aus der Sammlung christlicher Chorsätze alter Meister sei "Domine, ad adjuvandum me festina" von Gottfried August Homilius erwähnt, der im 18. Jahrhundert den Dresdner Kreuzchor berühmt machte.

Von Mendelssohn-Bartholdy kamen Psalm 100 "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" (Opus 69.2) und seine Hymne "Hör mein Bitten" mit der Detmolder Sopranistin Asami Hori-Weber zur Aufführung. Kirchenmusikdirektor Dr. Friedhelm Flamme aus Dassel lieferte ein mitreißendes Orgelfeuerwerk mit seiner Interpretation von Bachs Fantasie für Orgel BMV 572. Daneben begleitete er die Solistin virtuos bei Johann Sebastian Bachs Arie "Ich will dir mein Herz schenken" aus der Matthäus-Passion.

Anrührende Momente bescherten den Zuhörern Edward Elgars "Ave verum" und "Ave Maria" sowie "Laudamus te" und "Pie Jesu" des walisischen Komponisten Karl Jenkins. Einfühlsam ergänzten sich hier der Madrigalchor in seinen pianissimo Passagen mit der Sopranistin und der von Sabine Teichert gesungenen zweiten Solistenrolle. Zwei Friedenslieder von John Rutter ("The Peace of God" und "Go forth into the World in Peace") vollendeten den Bogen zu unserer modernen Welt und schließlich verhallte zum Abschluss das "Abendlied" von Josef Rheinberger in der romanischen Klosterkirche der Huysburg.

Auf weiteren Stationen der Chorreise wie dem Halberstädter Dom mit all seinen Preziosen, in der Blasiikirche in Quedlinburg, in der Klosterkirche Sankt Vitus zu Drübeck und in der romanischen Stiftskirche Sankt Cyriakus in Gernrode ließ sich der Madrigalchor Brakel nicht lange bitten und hinterließ seine akustischen Marken und ein begeistertes Publikum. Führungen auf Schloss Wernigerode, Burg Falkenstein, in Quedlinburg, im Dom zu Halberstadt sowie der Besuch des "Hexentanzplatzes" in Thale und des "John-Cage-Orgel-Kunst-Projektes" in Halberstadt rundeten das Programm ab, dass durch den Schatzmeister des Chores, Peter Henkel, hervorragend vorbereitet war.