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Kritiken ... |
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Fotos des Konzertes vom 16.10.2011 finden Sie hier
Rezension im Bad Driburger Kurier vom 2. November 2011 Zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken!
Rezension in der Neuen Westfälischen vom 21. Oktober 2011 Zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken!
Rezension im Westfalen-Blatt vom 21. Oktober 2011 Zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken!
Rezension im Westfalen-Blatt vom 03. November 2010 Werk beeindruckt nachhaltig Madrigalchor Brakel und Göttinger Symphonie Orchester überzeugen Von Dagmar Korth
Brakel (WB). Nahezu ausverkauft gewesen ist die Aufführung des "Requiem" von Karl Jenkins in der Pfarrkirche St. Michael. Der Madrigalchor Brakel, dass Göttinger Symphonie Orchester und die Solisten haben auf der ganzen Linie begeistert.
Rezension in der Neuen Westfälischen vom 22. Dezember 2009Irdischer Jubel und himmlische Freude
Eindrucksvolle Aufführung des Weihnachtsoratoriums durch den Madrigalchor in der St. Michael-Kirche
Von Christine Longére
Bei den frohgestimmten, festlichen Klängen des zum Jauchzen und Frohlocken auffordernden&xnbsp; Einleitungschores waren die Mühen der Anfahrt durch eisige Kälte und über schneeverwehte Straßen, waren alle Hektik des vorweihnachtlichen Getriebes vergessen. Vielleicht wäre die Pfarrkirche St. Michael bei günstigeren Wetterbedingungen noch voller gewesen. Der Madrigalchor Brakel unter seinem Leiter Hans-Martin Fröhling hatte dennoch eine große Zahl begeisterter Zuhörer, die sich durch die strahlende Positivität der Musik Johann Sebastian Bachs mitreißen ließen.
Die Mixtur aus Geistlichem und Weltlichem, die alle Gegensätze zwischen irdischem Jubel und himmlischer Freude aufhebt, macht die immer wieder überwältigende Wirkung des „Weihnachtsoratoriums“ aus. Bach holt die Geschichte der Geburt im Stall von Bethlehem in die Welt zurück, in der das Wunder geschah. Mit seine stimmigen Aufführung vermittelte der bestens vorbereitete Chor im Verein mit dem klangschön und stilsicher musizierenden Kammerorchester „Opus 7“ und den sich ausgezeichnet in den Gesamtklang einfügenden Solisten Leonore von Falkenhausen (Sopran), Julia Husmann (Alt), Jörg Erler (Tenor) und Markus Krause (Bass( einen Eindruck von der Beständigkeit großer Musik und vom Geheimnis aller Harmonie, dem Bach so nahe kam.
Als überzeugend erwies sich die Auswahl der Kantaten 1 bis 3 und 6, die erstmals an den drei Weihnachtstagen und am Dreikönigsfest der Jahreswende 1734/35 in den beiden Leipziger Hauptkirchen erklangen. Der vom frohen Trompetergeschmetter ausgeschmückte Schlusschor des ersten Teils zu der herrlichen Festmelodie „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ leitete über zur pastoralen Grundstimmung des zweiten Teils, in dem Hirten und Engel um die Wette musizieren und im Zusammenklang die Mensch gewordene Vereinigung von Himmel und Erde symbolisieren.
Mit bezwingender Ausdruckskraft huldigte Markus Krause dem „großen Herrn und starken König“. Der Stimme des Engels, der zu den Hirten tritt und ihnen die Botschaft verkündet „Denn euch ist heute der Heiland geboren“ gab Leonore von Falkenhausen überirdische Klarheit. Virtuos bot Jörg Erler die koloraturreiche Arie „Frohe Hirten, eilt, ach eilet“ dar. Für das Wiegenlied „Schlafe, mein Liebster“ traf Julia Husmann den Ton inniger Kontemplation.
Fröhling gelang es, Gleichgewicht herzustellen zwischen konzertanter Pracht und der aus einem tiefen religiösen Empfinden gespeisten Überzeugungskraft gläubiger Gewissheit. Bei allem Chorischen Schwung und aller Begeisterungsfähigkeit herrschte der Eindruck lichter Heiterkeit und zuversichtliche Frömmigkeit vor. Klangvoll wurde dem Höchsten die Ehre erweisen, doch in der Bitte um „Friede auf Erden“ schwang auch das Wissen um die Gefährdung des Menschen mit. Der siegesgewisse Schlusschoral ließ das Werk optimistisch ausklingen in der Hoffnung auf den Triumph der Liebe Gottes über „der Hölle Schrecken“.
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